"Diakonie" leitet sich vom griechischen Wort für Dienst ab. Gemeint ist der Dienst für Hilfebedürftige und damit "tätige Nächstenliebe".


Die Diakonie ist der soziale Dienst der evangelischen Kirchen.
Sie versteht ihren Auftrag als gelebte Nächstenliebe und setzt sich ein für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, die auf Hilfe angewiesen oder benachteiligt sind.

Neben der tätigen Hilfe versteht sich die Diakonie als Anwältin der Schwachen und benennt öffentlich die Ursachen von sozialer Not gegenüber Politik und Gesellschaft.

Diakonische Einrichtungen, Dienste und Initiativen leben vom Engagement vieler ehrenamtlicher, nebenamtlicher und hauptamtlicher Frauen und Männer. Gemeinsam sind sie verantwortlich für die Umsetzung des diakonischen Auftrags der Kirche.

Diakonie gründet in der helfenden und heilenden Zuwendung Gottes:
Gott stellt sich auf die Seite der Schwachen, Kranken, Leidenden und Unterdrückten.

Diakonie orientiert sich an Jesus Christus, der die Zuwendung Gottes sichtbar und spürbar werden lässt:
Christus verändert Menschen durch seine Liebe und seine Hilfe.

Deshalb wendet sich die Diakonie besonders Menschen in Not zu.