Himmelsbilder am Meer, Strand bei Bignat

Wochenspruch 6. Sonntag nach Ostern -Exaudi-
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.    Johannes 12,32

   

Liebe Mitmenschen


In einem neueren Lied, das wir auch seit Jahren gerne im Reliunterricht singen, heißt es:

Weißt du wo der Himmel ist, außen oder innen,
eine Handbreit rechts und links. Du bist mitten drinnen.
Du bist mitten drinnen.

Weißt du wo der Himmel ist, nicht so tief verborgen,
einen Sprung aus dir heraus, aus dem Haus der Sorgen,
aus dem Haus der Sorgen.

Weißt du, wo der Himmel ist, nicht so hoch da oben,
sag doch ja zu dir und mir, du bist aufgehoben,
du bist aufgehoben. 

Wir schauen nach oben ins Firmament und sagen, da ist der Himmel. Die Bibel weiß der Himmel Gottes ist mehr und unendlich weiter, unbegrenzt und unvorstellbar, und zugleich ganz nah und vertraut.
Jesus erzählt davon in seinen Himmelreichsgleichnissen. Diese spielen sich nicht in einem fernen Jenseits oder Paradies ab, sondern hier und heute, mitten unter und in uns. Überall wo Gottes Geist des Lebens uns durchströmen, lieben, begeistern und heilen kann. Jesus sagt sinngemäß:
Ihr müsst den Himmel nicht suchen. Ihr müsst nicht über euch und über diese Welt hinaus. Gott ist schon immer da- in euch, um euch und mit euch. Seine Liebe verbindet euch und lässt euch glückliche und verantwortungsvolle Geschöpfe sein. Menschen, die aus dem Vertrauen zu Gott jeden Augenblick dankbar annehmen und leben und so sein Gottesreich mitgestalten. Christus ist dafür der Wegweiser und Wegbegleiter. Er nimmt uns hinein in die allumfassende Wirklichkeit Gottes- hier und jetzt schon im Wirken des Heiligen Geistes.

zum mitsingen: Alle Knospen springen auf

Der aktuelle Gemeindebrief (auch zum downloaden oder ausdrucken) liegt auch in der Kirche auf dem Schriftentisch aus zum mitnehmen.

Das Gebetsläuten ist bei uns in der Sommerzeit um 20.00 Uhr. Unsere Landeskirche ruft zum abendlichen Gebet auf. So wollen wir gemeinsam ein Zeichen der Solidarität setzen und zu einem Moment des Innehaltens vor Gott einladen. Landesbischof July hat das wie folgt formuliert: „Die Glocken sollen uns daran erinnern, dass wir unser Leben auch in diesen Krisentagen mit dem großen Horizont der Gegenwart Gottes sehen. Die Glocken rufen uns zur Andacht und Fürbitte. Wir denken an die kranken Menschen und alle, die im medizinisch-pflegerischen Bereich, im öffentlichen Dienst, in den Familien und Nachbarschaften für Unterstützung und Hilfe sorgen.“
 
Als Zeichen der Verbundenheit kann eine Kerze ans Fenster gestellt werden.
Im evangelischen Gesangbuch finden sich dazu Abendlieder, Andachten und Gebete, z.B. EG 671:

 

Diesen Tag, Herr, leg ich zurück in deine Hände, denn du gabst ihn mir.
Du, Gott, bist doch der Zeiten Ursprung und ihr Ende, ich vertraue dir.
Kommen dunkle Schatten über die Welt, wenn die Angst zu leben mich plötzlich befällt:
Du machst das Dunkel hell…

zum mitsingen: Diesen Tag Herr

zum mitsingen: Der Abend kommt

zum mitsingen: Der Mond ist aufgegangen