Wochenspruch: Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.       Matthäus 20, 28


Liebe Mitmenschen

Mit einem Hoffnungsbild und einem Hoffnungsvers grüße ich Sie in dieser schwierigen Zeit und danke für alle Verbundenheit im füreinander einstehen und beten. Unsere Kirche ist – wie auf dem Bild zu sehen- in eine Art Winterschlaf gefallen. Die Forsythien blühen trotzdem leuchtend hell, symbolisieren Hoffnung und Neues Leben in einer vom Tod bedrohten Zeit.

„Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht:
Christus, meine Zuversicht, auf dich vertrau ich und fürcht‘ mich nicht"

- dieser Taizé Gebetsruf verbindet uns im Heiligen Abendmahl in unserer Kirche. Jetzt müssen wir diese Verbundenheit eine Zeit lang anders einüben und wahrnehmen. Vielleicht, wie jemand vorgeschlagen hat, indem wir diesen Vers bei unserem „Händewaschritus“ singen und dann in den alltäglichen Infektionsschutzmassnahmen verbunden sind.

Die Kirche ist bis jetzt noch weiterhin zum Gebet und zur Meditation geöffnet. Bitte beten Sie vor allem auch für Mitmenschen, die jetzt besonders bedroht sind durch Vorbelastungen und für alle die dringend benötigt werden für unser Gemeinwesen. Sie können gerne ein Licht für sie in unserer Kerzenschale anzünden. Aber bitte achten Sie auch dort auf die staatliche Anordnung: Keine Menschenversammlung, kein Kontakt zu Mitmenschen, Mindestabstand bei Begegnungen. Vielen Dank!
Das sonntägliche Läuten lädt zum Gebet, zur häuslichen Andacht, zum miteinander solidarisch und verbundensein ein, auch wenn kein Gottesdienst in der Kirche möglich ist.

Vielen Dank für alle Mithilfe und bleiben Sie gesund!

Ihr Pfarrer
Jürgen Ebert

 

 

Der aktuelle Gemeindebrief (auch zum downloaden und ausdrucken). Er liegt auch in der Kirche aus. 

Das Gebetsläuten ist bei uns traditionell um 19.00 Uhr. Unsere Landeskirche ruft zum abendlichen Gebet auf. So wollen wir gemeinsam ein Zeichen der Solidarität setzen und zu einem Moment des Innehaltens vor Gott einladen. Landesbischof July hat das wie folgt formuliert: „Die Glocken sollen uns daran erinnern, dass wir unser Leben auch in diesen Krisentagen mit dem großen Horizont der Gegenwart Gottes sehen. Die Glocken rufen uns zur Andacht und Fürbitte. Wir denken an die kranken Menschen und alle, die im medizinisch-pflegerischen Bereich, im öffentlichen Dienst, in den Familien und Nachbarschaften für Unterstützung und Hilfe sorgen.“
 
Als Zeichen der Verbundenheit kann eine Kerze ans Fenster gestellt werden.
Im evangelischen Gesangbuch finden sich dazu Abendlieder, Andachten und Gebete, z.B. EG 671:

 

Diesen Tag, Herr, leg ich zurück in deine Hände, denn du gabst ihn mir.
Du, Gott, bist doch der Zeiten Ursprung und ihr Ende, ich vertraue dir.
Kommen dunkle Schatten über die Welt, wenn die Angst zu leben mich plötzlich befällt:
Du machst das Dunkel hell…